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01Wissenschaft

Die psychischen Folgen des Doomscrolling: Ein Blick auf moderne Gewohnheiten

In der heutigen vernetzten Welt checken 81% der Menschen stündlich ihr Handy. Dieser Artikel beleuchtet die psychischen Folgen des Doomscrolling und gibt praktische Tipps zur Veränderung.

Sophie Hartmann28. Juni 20262 Min. Lesezeit

Wer ist betroffen?

In unserer digitalisierten Welt ist ständiges Handychecken zur Norm geworden. Insbesondere jüngere Generationen sind davon betroffen. Die hohen Zahlen deuten darauf hin, dass viele Menschen nicht nur aus Neugier ihr Handy nutzen, sondern auch aus einem tiefen Bedürfnis, informiert zu bleiben. Doch was bedeutet dies für unsere Psyche?

Verstehen, was Doomscrolling ist

Doomscrolling beschreibt das endlose Scrollen durch negative Nachrichten auf sozialen Medien oder Nachrichtenplattformen. Oft geschieht dies unbewusst und kann zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen. Die ständige Exposition gegenüber beunruhigenden Inhalten kann die eigene Wahrnehmung der Welt stark beeinflussen.

  • Symptome von Doomscrolling:
    • Steigerung von Angst und Stress
    • Verminderte Lebenszufriedenheit
    • Schwierigkeiten beim Abschalten

Die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Studien zeigen, dass intensives Doomscrolling die geistige Gesundheit beeinträchtigen kann. Betroffene berichten von erhöhter Angst und Depressionen. Auch Schlafstörungen sind weit verbreitet. Die ständige Beschäftigung mit negativen Inhalten kann den positiven Gedankenraum im Kopf stark einschränken.

  • Worauf man achten sollte:
    • Achten Sie auf Ihre Emotionen vor und nach dem Scrollen
    • Setzen Sie Grenzen, wie oft Sie Ihr Handy checken

Strategien zum Reduzieren von Doomscrolling

Es ist möglich, die Gewohnheit des Doomscrolling zu reduzieren. Hier sind einige praktische Tipps:

  1. Bestimmen Sie Zeiten für den Medienkonsum: Legen Sie feste Zeiten fest, um Nachrichten zu konsumieren, etwa einmal morgens und einmal abends.
  2. Benutzen Sie Apps, die Bildschirmzeit überwachen: Viele Smartphones bieten die Möglichkeit, die Zeit zu tracken, die Sie in sozialen Medien verbringen.
  3. Entfolgen Sie negativen Inhaltserstellern: Reduzieren Sie Ihren Feed, indem Sie Konten entfolgen, die hauptsächlich negative Inhalte teilen.

Positives Medienverhalten fördern

Es ist auch wichtig, positives Medienverhalten zu entwickeln. Achten Sie darauf, auch Inhalte zu konsumieren, die inspirierend oder informativ sind. Dies kann helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

  • Schritte zum positiven Konsum:
    • Folgen Sie Konten, die positive Nachrichten teilen.
    • Lesen Sie Artikel über Lösungen und Fortschritte in verschiedenen Bereichen.

Unterstützung suchen

Wenn Sie merken, dass Doomscrolling Ihr Leben negativ beeinflusst, sollten Sie nicht zögern, Unterstützung zu suchen. Psychologen können Ihnen helfen, Strategien zu entwickeln, um besser mit der Informationsflut umzugehen und die eigene Psyche zu stärken. Es ist wichtig, sich der eigenen Gewohnheiten bewusst zu werden und aktiv daran zu arbeiten, sie zu verändern.

  • Wo Hilfe finden:
    • Beratung durch Psychologen oder Psychotherapeuten
    • Online-Ressourcen und Selbsthilfegruppen

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